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Wissenswertes

» Warum Bettwaren aus Daunen und Federn?
» Welche Arten von Daunendecken gibt es?
» Welche Daunendecke ist die Richtige für mich?
» Welches Kopfkissen ist das richtige für mich?
» Über Daunen und Federn
» Über Bezüge
» Pflege- und Aufbewahrungstipps

Warum Bettwaren aus Daunen und Federn?

Daunen und Federn gehören zu den besten und beliebtesten Füllmaterialien von Bettwaren. Das nicht ohne Grund:

Ein besseres Klimatisierungssystem als die feinen Verästelungen der Daunen und Federn mit ihren Millionen von Luftkammern ist bis heute nicht erfunden worden.

Die Daunendecke nimmt während des Schlafs die abgegebene Körperfeuchtigkeit auf (immerhin bis zu einem halben Liter Flüssigkeit), gibt sie beim Auslüften am Morgen wieder ab und hält die Wärme im Bett konstant, ohne dass sich die Hitze staut(dies ist erforderlich, sinkt doch während des Schlafs die Körpertemperatur um rund ein halbes Grad, und zudem variiert in der Nacht die Zimmertemperatur).

Welche Arten von Daunendecken gibt es?

Ballonbetten

Schlafen wie zu Omas Zeiten – dafür stehen die traditionellen Ballonbetten. Im Unterschied zur Daunendecke können sich die Daunen und Federn im Ballonbett frei bewegen. Ballonbetten sind im Vergleich zu Winterdaunendecken schwerer und zumeist noch wärmer. Diese Federbetten sind speziell für den Winter geeignet.

Dauneneinziehdecken

Dauneneinziehdecken sind Daunendecken, bei denen die Oberseite und die Unterseite des Bezugsstoffes durch mehrere Längs- und Quersteppnähte miteinander vernäht werden. In den so entstandenen Karos sind die Daunen hermetisch eingeschlossen. Insbesondere im Sommer kommen die eher dünnen Dauneneinziehdecken zum Einsatz.

Kammerstegbetten

Beim Kammerstegbett verlaufen über die gesamte Breite der Daunendecke mehrere durchgehende Stege (Stoffstreifen aus Bezugsstoff, die zwischen Ober- und Unterseite des Bezugsstoffes der Daunendecke genäht sind). Die hierdurch entstehenden hermetischen Kammern werden wiederum durch durchlässige Stege unterteilt. Auch hier wird ähnlich wie beim Kassettenbett eine gleichmäßige Verteilung der Daunen und Federn erreicht. Die bei einer Steppung üblichen Kältebrücken werden vermieden.

Kassettenbetten

In Kassettenbetten sind aufwendige Innenstege (Stoffstreifen mit 2 cm bis 15 cm Höhe) eingearbeitet. Die Federn und Daunen sind in den von diesen Stegen eingegrenzten Kassetten eingeschlossen. So wird eine gleichmäßige Verteilung der Daunen und Federn gewährleistet, und es kommt nicht zu so genannten Kältebrücken, die bei einem gesteppten Bett (Oberseite und Unterseite des Bezugsstoffes werden durch eine Steppnaht direkt vernäht) unvermeidlich sind.

Je nach Füllmenge variiert die Anzahl der Kassetten. Kassettenbetten mit hoher Füllmenge haben tendenziell weniger Kassetten und höhere Innenstege – dadurch können sich die Daunen in der Kassette flexibler bewegen. Das ist bei hohen Füllmengen wichtig, damit die Daunendecke angenehm anschmiegsam ist.

Vier-Jahreszeiten-Decken

Eine Vier-Jahreszeiten-Decke besteht aus zwei Daunendecken: einer Dauneneinziehdecke für den Sommer und einem Kassettenbett für den Übergang. Für den Winter können diese beiden Daunendecken übereinander zusammengeknöpft werden. Zusammengeknöpft sind Vier-Jahreszeiten-Decken nicht ganz so warm wie ein Winterkassettenbett.

Punktsteppbetten und Karosteppbetten

Bei diesen Daunenbetten wird das Verrutschen der Füllung durch punktuelle Steppungen bzw. durch Stege gemindert. Im Wesentlichen kann sich die Füllung in der Decke noch recht frei bewegen und durch Aufschütteln immer wieder gleichmäßig verteilt werden.

Welche Daunendecke ist die Richtige für mich?

Die Antwort ist abhängig von Ihrem individuellen Wärmebedürfnis, den Gegebenheiten der Schlafstätte und natürlich von der Jahreszeit. Wichtig sind auch Ihre bisherigen Erfahrungen – ziehen Sie einfach die Füllmenge (auf Etikett angegeben) Ihrer bisherigen Daunendecke als Vergleichsmaßstab zu Rate.

Für den Winter

Für den Winter eignen sich Kassettenbetten mit 3 cm bis 15 cm Steg, Ballonbetten oder Kammerstegbetten. Es kommt hierbei immer auf das persönliche Wärmeempfinden und die individuellen Gegebenheiten des Schlafraumes an.
In kalten Schlafzimmern und bei besonders hohem Wärmebedürfnis sind Kassettenbetten mit 15 cm Innensteg oder aber traditionelle Federbetten (Ballonbetten) zu empfehlen.
Bei einem mittleren Wärmebedarf ist meist eine Kassettendecke mit 10 cm Steg vollkommen ausreichend.
So Sie im Winter nicht in einem kalten Schlafzimmer schlafen, ist eine Kassettendecke mit 3 cm Steg oft die richtige Wahl.

Für den Übergang

Für den Übergang empfehlen sich Kassettenbetten mit ca. 3 cm Steg. Die Füllmenge kann hier je nach individuellem Wärmebedürfnis variieren.

Für den Sommer

Auch im Sommer kommt es ganz besonders auf die Gegebenheiten Ihrer Schlafstätte und Ihren individuellen Wärmebedarf an. Im Regelfall ist eine Dauneneinziehdecke die richtige Wahl. Wenn sich Ihr Schlafzimmer im Sommer durch die Außentemperaturen merklich aufheizt, empfiehlt sich zum Beispiel eine extradünne Dauneneinziehdecke mit ca. 200 g Daunenfüllung (bei Normalgröße 135x200 cm).

Mit welcher Bettenausstattung kommen ich über das ganze Jahr?

Zwei bis drei Daunendecken (oder eine Vier-Jahreszeiten-Decke) sind notwendig, um komfortabel und immer genau richtig zugedeckt über das ganze Jahr zu kommen. Welche Kombination Sie wählen, hängt wieder ganz von den individuellen Umständen ab.
Beispielhaft möchten wir Ihnen zwei typische Bettenkombinationen erläutern:

Frau B wohnt in einer Gegend, in der es im Winter oft recht kalt ist. Sie hat ein mittleres Wärmebedürfnis. Im Winter schläft Frau B im kalten Schlafzimmer bei geöffnetem Fenster. Im Sommer heizt sich das Schlafzimmer durch die Außentemperaturen genauso wie die übrigen Räume ihres Hauses auf.

Hier empfiehlt sich:

  • eine Kassettendecke mit 10 cm Steg für den Winter (bei einem besonders hohen Wärmebedürfnis 15 cm Steg)
  • eine nicht zu sehr gefüllte Kassettendecke mit 3 cm Steg für den Übergang (zu finden in der Kategorie „Sommerhalbjahr“)
  • eine extradünne Dauneneinziehdecke für den Sommer

Herr R hat ein mittleres bis niedriges Wärmebedürfnis. Er wohnt in einer vom maritimen Klima verwöhnten Gegend, und die Winter sind nicht sonderlich kalt. Im Winter schläft Herr R im leicht überschlagenen Schlafzimmer. Im Sommer bleibt sein Schlafzimmer angenehm kühl.

Hier empfiehlt sich:

  • ein Kassettenbett mit 3 cm Steg für das Winterhalbjahr
  • eine Dauneneinziehdecke für das Sommerhalbjahr

oder alternativ

  •  ein Vier-Jahreszeiten-Bett.

Welches Kopfkissen ist das richtige für mich?

Federn stehen beim Kopfkissen für Stabilität und Elastizität und sind damit bedeutsam für Stützwirkung und Strapazierfähigkeit. Daunen stehen für Wärmeisolation und Weichheit. Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht über die Eignung der verschiedenen Daunen-Federn-Mischverhältnisse bei Kopfkissen.

Kopfkissenfüllung Stützkraft Elastizität Wärmeentwicklung Weichheit Eignung bei Transpiration
85% Federn
15% Daunen
sehr hoch sehr hoch niedrig niedrig geeignet
70% Federn
30% Daunen
hoch hoch mittel mittel geeignet
50-20% Federn
50-80% Daunen
mittel mittel mittel hoch noch geeignet
10-0% Federn
90-100% Daunen
sehr niedrig niedrig hoch (ungünstig für Menschen, die zum Schwitzen neigen) sehr hoch ungeeignet

Über Daunen und Federn

Daunen

Daunen Das Untergefieder des Wassergeflügels, also der Gänse und Enten, besteht aus Daunen. Die Daunen finden sich am häufigsten im Brustbereich. Sie wachsen unter dem äußeren Schutzgefieder.

Die Daune ist ein dreidimensionales Gebilde. Sie sieht aus wie eine feine Schneeflocke. Aus einem kaum sichtbaren, punktförmigen Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenbeinchen mit feinsten Verästelungen heraus. Diese von der Natur gewählte Konstruktionsform ist der Grund für die herausragenden Eigenschaften der Daune und ihrer besonderen Eignung als Füllmaterial für Daunenbetten und Kopfkissen.

Aufgrund ihres dreidimensionalen Aufbaus und ihrer Fähigkeit, diese Struktur stets wiederherzustellen, kann eine Daune im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine große Menge Luft einschließen. Eine gute Daune hat etwa 2 Millionen flauschige Daunenbeinchen, die verzahnt ineinander greifen. Sie bilden so eine Schicht nicht wärmeleitender Luft, die vor Kälte schützt. Wegen ihrer Elastizität kann man Daunen zusammendrücken, durch gründliches Aufschütteln erreichen sie aber schnell ihre alte Form.

Allgemein gilt, dass die größeren Daunen die besten Daunen sind. Diese stammen von großen, ausgewachsenen Vögeln. Darum liefern Gänse gewöhnlich die beste Qualität. Auch große Enten liefern gute Daunen, doch zeigt eine Entendaune unter dem Mikroskop einen etwas anderen Aufbau. Die größere Gänsedaune ist in der Tendenz stärker und hat mehr Füllkraft.

Federn

Federn

Als Federn wird das äußere Schutzgefieder der Vögel bezeichnet, die Federn liegen also über den Daunen und schützen diese. Federn sind flach und zweidimensional. Vom Federkiel aus gehen die Federhärchen nach links und rechts ab. Aufgrund dieser Konstruktion sind Federn nicht so bauschig wie Daunen.


Welche Mischung aus Daunen und Federn ist die richtige für mich?

Die Mischung aus Daunen und Federn wird in Prozent, auf das Füllgewicht bezogen, angegeben. Da die physischen Belastungen an Daunendecken und Kopfkissen recht unterschiedlich sind, ist diese Frage für Kopfkissen und Daunendecken jeweils anders zu beantworten.

Für Daunendecken gilt, je höher der Daunenanteil einer Daunendecke ist, desto höher ist die Wärmeisolationsfähigkeit der Decke – bei gleichem Gewicht. Um mit einer höheren Federbeimischung die gleiche Wärmeisolationsfähigkeit zu erreichen, muss das Füllgewicht erhöht werden.

Kopfkissen sind wiederum anderen Belastungen ausgesetzt. Hier ist neben der Wärmeisolation noch die Stützwirkung des Kissens ein wichtiger Faktor. Und natürlich die Frage: Wie weich möchten Sie Ihr Haupt betten? Maßgeblich ist außerdem auch die Neigung zum Schwitzen (Transpiration).

Über Bezüge

Bezüge oder Hüllen nehmen die Daunen und Federn auf.
Gleichzeitig verhindern sie, dass

  • die Kiele der Federn bzw. die feinen Daunen nach außen durchdringen und
  • Milben oder Hautschuppen in die Daunendecke bzw. das Kopfkissen gelangen.

Zudem müssen die Bezüge luftdurchlässig sein, um die während der Schlafphase aufgenommene Feuchtigkeit wieder abzugeben.

Diesen speziellen Anforderungen entsprechen insbesondere dicht gewebte Baumwollstoffe. Hierbei werden folgende Arten und Qualitäten unterschieden:

a) die Einschütte
Hierbei handelt es sich um ein Baumwollgewebe in Leinwandbindung. Die Leinwandbindung ist die älteste Verkreuzungsart von Fäden. Bis zu 120 Fäden pro Quadratzentimeter werden durch einfache Verkreuzung von Kett- und Schussfäden miteinander verwoben. Das feinste daunendichte Gewebe in Leinwandbindung wird als Daunenbatist bezeichnet.

b) das Inlett
Beim Inlett handelt es sich ebenfalls um ein Baumwollgewebe, das allerdings in so genannter Köperbindung gewebt wurde. Bei der Köperbindung geht der Schussfaden unter zwei Kettfäden durch und über einen dritten hinweg. So bestimmen die glatten Kettfäden das Oberflächenbild, während die weichen Schussgarne auf der Innenseite des Inletts gemeinsam mit der Füllung nach geraumer Zeit eine Art Verfilzung bilden. Dadurch wird die bereits vorhandene Gewebedichtigkeit noch weiter erhöht.
Wird zur Inlettherstellung eine besonders langfasrige Baumwolle verwendet, spricht man von einem Makobaumwoll-Inlett.

Sämtliche Bettwaren bei Betten-Anne tragen das NOMITE-Zeichen. Dieses Zeichen erhalten nur Bezüge, die besonders dicht gewebt sind. Diese besonders daunendichten Bezüge bieten den notwendigen Schutz und wirken dem Eindringen von Hausstaub und Milben entgegen.

Hausstauballergiker

Das alte Vorurteil, dass Daunenbetten nicht für Hausstauballergiker geeignet sind, wird von neuen wissenschaftlichen Studien klar widerlegt. Diese Studien zeigen, dass Daunendecken und Federkissen für Hausstaubmilben ungünstige Lebensbedingungen bieten. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Kinder, die unter einer Daunendecke schlafen, seltener an einer Allergie gegen Hausstaubmilben leiden, und bereits allergieerkrankte Kinder haben weniger mit schweren Atemproblemen zu kämpfen. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden heute Hausstaubmilbenallergikern Daunen- und Federbettwaren empfohlen.

NOMITE gibt hier die zusätzliche Sicherheit:

Alle von Betten-Anne angebotenen Bettwaren sind mit dem NOMITE-Zeichen ausgezeichnet.
Mit dem NOMITE-Zeichen ausgezeichnete waschbare Produkte verfügen über ein federn- und daunendichtes Hüllengewebe, das zusätzlichen Schutz bietet und dem Eindringen von Milben entgegenwirkt.
Auch als Allergiker oder Asthmatiker brauchen Sie also nicht auf den natürlichen Schlafkomfort, den Daunen und Federn bieten, zu verzichten.

NOMITE gibt hier die zusätzliche Sicherheit:
Alle von Betten-Anne angebotenen Bettwaren sind mit dem NOMITE-Zeichen ausgezeichnet.
Mit dem NOMITE-Zeichen ausgezeichnete waschbare Produkte verfügen über ein federn- und daunendichtes Hüllengewebe, das zusätzlichen Schutz bietet und dem Eindringen von Milben entgegenwirkt.
Auch als Allergiker oder Asthmatiker brauchen Sie also nicht auf den natürlichen Schlafkomfort, den Daunen und Federn bieten, zu verzichten.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.nomite.de

Pflege- und Aufbewahrungstipps

Damit Sie an Ihren Bettdecken und Kopfkissen lange Freude haben, geben wir Ihnen folgende Pflegehinweise:

  • Daunendecke und Kopfkissen täglich aufschütteln
  • Schlafraum regelmäßig gründlich durchlüften
  • hierbei auf gründliche Trocknung des Bettes achten
  • nicht ausklopfen, nicht absaugen (schädigt die Daunendichtigkeit des Bezuges)
  • nicht in die pralle Sonne legen (schädigt Bezug und Füllung)
  • regelmäßige Reinigung/Bettenwäsche durch einen Fachbetrieb (ca. aller fünf Jahre bei Daunendecken, bei Daunenkissen in kürzeren Zeitabständen)
  • Daunendecken sollten nur vom Fachmann gewaschen werden, da haushaltsübliche Waschmaschinen und Wäschetrockner aufgrund ihrer geringen Maximalfüllung ungeeignet sind.
  • bei Kissenwäsche in der eigenen Waschmaschine nur spezielles Fein- oder Daunenwaschmittel verwenden
  • Waschtemparaturangaben auf Etikett des Kissens beachten

Bei guter Pflege wird Ihnen ihr Daunenbett durchaus ca. 15 Jahre gute Dienste leisten.

Daunenkissen sollten aus hygienischen Gründen nach ca. 3-5 Jahren durch ein neues Kopfkissen ersetzt werden.