Schlecht einschlafen

Beim Schlafphasensyndrom handelt es sich um eine permanente Störung der Schlafphasen. In der Fachsprache spricht man auch von DSPS ( Delayed Sleep-Phase Disorder). Menschen die an dieser chronischen Erkrankung leiden, sind von einer Störung der Einschlafphase betroffen und haben somit Schwierigkeiten abends ein zu schlafen, und unter anderem auch Probleme früh auf zustehen. Oft werden gesellschaftliche Prozesse wie z.B. ein geregelter Arbeitstag, in Mitleidenschaft gezogen. Das Bedürfnis nach Schlaf ist  auch über den Tag sehr hoch.

 

Genaue Diagnosen

Um diese oder ähnliche Störungen des Schlafens zu analysieren, werden oft Schlafprotokolle erstellt. Dies erfolgt durch die eigenständige Aufzeichnung in einem Schlaf-Tagebuch. Der Betroffene notiert sich hierbei seine Schlafgewohnheiten, Empfindungen und auch die Einnahme von Medikamenten über einen längeren Zeitraum. 

 

Therapie Möglichkeiten

Um den Schlafstörungen entgegen zu wirken, gibt es unterschiedliche Methoden um den Schlafrhythmus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zum einen wäre da die Lichttherapie. In diesem Verfahren wird der Patient nach dem Aufwachprozess mindestens  eine Stunde lang mit 2500lux starkem Licht konfrontiert. Eine weitere Möglichkeit wäre in diesem Falle die Schlafhygiene. Hierbei müssen strikte ärztlich Auflagen erfüllt und eingehalten werden, die zur Verbesserung der Schlafstörung beitragen sollen. Beispiele hierfür wären die Einhaltung der Schlafzeiten. Das Aufstehen, sowie das Zubettgehen  müssen über einen langen Zeitraum permanent eingehalten werden. Bei dieser Methode wird der Konsum von Drogen, Alkohol und Nikotin strikt untersagt.

 

Fazit

Therapien dieser Art sind oft nur in einem begrenzten Zeitraum hilfreich. Medikamente bzw. Wirkstoffe die solchen Erkrankungen entgegen wirken, oder sogar heilen können befinden sich zurzeit noch in der Forschung.

 

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